Leonberg lauscht

Do. 19.12. Leonberg Lauscht

04-12-2013

Live und Unplugged!!.../

Einlass 19:30

Eintritt: Pay what you want

Pardon Ms Arden

...eine vierköpfige Indie-Rock Band aus München. Ihr Stielist vom Punk und Britpop der 90er Jahre geprägt. In der Vergangeheit wurden dievier Jungs von der Presse gerne schon mal als „die deutsche Hoffnung“ derIndie-Rock Szene betitelt. Vor kurzem erschien ihr neues Album „distance“ , mitwelchem sie gerade auf großer Release Tour, durch Deutschland sind.

Bei Leonberg lauscht werden sie ein exklusives unpluggedKonzert dieser Tour spielen!!!!!

www.pardonmsarden.com

Take Off YourShirts


…..TakeOff Your Shirts kurz T.O.Y.S sagen der musikalischen Mottenkiste den Kampf an.Ja, die Spielzeugarmee ist wieder unterwegs und im Gepäck haben sie brandneueSongs, die der Eintönigkeit das Fell über die Ohren ziehen werden. Stilistischtrifft bei Take Off Your Shirts dann Incubus auf die Arctic Monkeys, liefernsich die Libertines mit Placebo ein energiegeladenes Battle. Vermischt zu einemheißen, blubbernden Gebräu und durch die Indie-Destillerie gepresst, kommtdabei ein ganz eigener Sound heraus, der vor allem durch die ständigweiterentwickelten Gitarrenklänge besticht. Dieser ist typisch für die Band,ebenso die altehrwürdige Rock’n'Roll-Besetzung mit Guitar-Bass-Drums-

Auchsie werden bei Leonberg Lauscht ein Akoustik Set zum besten geben!!

www.takeoffyourshirts.de


VITRUV und Gabriell Miller Phillips

18-09-2013

Leonberg lauscht 21.11.

  • –  spezielle Speisekarte mit neuen und klassischen Schmankerl aus der Leonberger Küche

  • –  ausgewählte Cocktailkarte

  • –  Eintritt: Pay what you want

  • –  Einlass 19:00

  • –  Tischreservierung unter: 086788888 od. info@landgasthof-leonberg.de

    Programm:

    Vitruv:

    VITRUV ist eine außergewöhnliche Band mit außergewöhnlichen Musikern, die es immerwieder aufs Neue schafft, plugged und unplugged mit ihren Songs zu überzeugen.

    Pure Emotion, energetisch kraftvolle Live-Performances und eine stilistischeVielfalt die in der heutigen Zeit des eingleisigen Mainstreams oft Ihresgleichensucht.
    Dazu noch einmaliges Songmaterial, eingängig, harmonisch, poetisch und dabeidruckvoll, mitreißend und dynamisch.

    VITRUV – Wir leben unsere akustischen Visionen!

    Gabriell Miller Phillips:Gefühlvoller Folksänger aus Brooklyns.

    Vor gut einem Jahr hat der Singer/Songwriter seine Heimat verlassenund ist nachMünchen gezogen.

    Dort ist er in der Folkszene schon sehr bekannt, und spielte unter anderem auf demTollwood, sowie den Stadt-Land-Rock-Festival.

    Artikel aus der Süddeutschen Zeitung :

    Emotional und intim – Gabriel Miller Phillips

    von Leonie TeisnerJahr: 2013, Woche: 26
    Zuhause bei Gabriel Miller-Phillips: Der gefühlvolle Folk-Sänger aus Brooklyns s

    Freitagvormittag, München Solln. Das Erste, was ins Auge fällt, wenn man Gabriel Miller-Phillipseinfach eingerichtete Küche betritt, ist die riesige USA-Flagge über dem Küchentisch. Sie dominiertden gesamten Raum und erweckt den Eindruck einer unstillbaren Sehnsucht nach Amerika, demHerkunftsort des jungen Musikers.

    Die Bedeutung der Flagge ist allerdings eine andere: Gabriel Miller Phillips mag alte Sachen, erfindet, sie sehen cool aus. Generell ist in seiner Wohnung nur das Nötigste vorzufinden – so ist eswohl, wenn man mehrere Wohnorte hat. Gabriel kommt ursprünglich aus Brooklyn, vor knappeinem Jahr hat der Singer-/Songwriter allerdings seine Heimat verlassen und ist nach Münchengezogen – der Liebe wegen.

    Mittlerweile sei es aber mehr so, als habe er ein Zuhause mehr dazugewonnen, New York sei immernoch sein „Zuhause“ – nur München ist eben auch eines. Nun bereichert er die Münchner Szene mit

seinen gefühlvollen Folk-Songs. Am Sonntag, 07. Juli, wird Gabriel Miller Phillips auf dem Stadt-Land-Rock-Festival der SZ-Jugendseite auf dem Tollwood mit seinem All-American-Bluesverzaubern.

Gabriel ist erfahren im Musikbusiness, das merkt man ihm an, seine Worte wählt er bedacht undruhig. Früher sei das nicht so gewesen. Er war vor jedem Auftritt sehr nervös, manchmal sei esvorgekommen, dass er nach einem Auftritt von der Bühne gegangen ist und sich an nichts mehrerinnern konnte. Das ist, wenn man ihn jetzt erlebt kaum vorstellbar, locker und sympathisch gibt ereinen Einblick in seine Gedankenwelt und Musik.

Auch an seinem Stil hat sich seit Beginn seiner Musikkarriere das Ein oder Andere verändert.Früher sei seine Musik besonders von der schnellen Leadgitarre geprägt gewesen. In seinemjüngsten Album „One for the Crow“ setzt er den Akzent mehr auf ruhige, traurige Lieder. Siehandeln größtenteils von Isolation und Frustration; die Stimmung, die in all seinen Liedernmitschwingt, hat etwas Melancholisches. Seine tiefe Stimme transportiert die Emotionen, lässteinen selbst in seine Musik eintauchen.Doch Gabriel spielt mehr für seine Lieder selbst als dafür, inder Musikwelt akzeptiert zu werden und diese Einstellung verleiht seiner Musik einen angenehmnatürlichen und ungezwungenen Sound. Auf seinem nächsten Album will er noch mehr auf dieFreuden des Lebens eingehen – wilder wird es werden. Musik sei auch immer eine ArtSelbsterfahrung, dadurch, dass er selbst sich verändere, wird sich auch seine Musik immer wiederin eine andere Richtung entwickeln.

Gabriel ist ein eher nachdenklicher Typ; er hat eine zurückhaltende Art. Für seine Antworten nimmter sich Zeit, setzt häufiger schon mal an, unterbricht sich selbst, um noch einmal zu überlegen. Derbeste Moment für ihn bei einem Auftritt sei, wenn er alles um sich herum ausblende, außer dem,was er in diesem Moment macht. Dann gibt es nur ihn und die Musik, „es fühlt sich an, als wäreman der Mittelpunkt dessen, wo man hingehört“. Diesen Eindruck vermittelt er auch beimGitarrenspielen und Singen: Für die Dauer des Songs scheint er in einer anderen Welt zu sein,versinkt vollständig in seiner Musik. Mit viel Gefühl in der Stimme wiederholt Gabriel die Textzeile„...and drift away“, während man selbst schon den Eindruck hat, dass er in seine Musik abgleitet.Erst zum Ende hin erwacht er langsam wieder aus seinem tranceähnlichen Zustand.

Es ist ein sehr intimer Moment und so beschreibt Gabriel auch seine eigene Musik: emotional undpersönlich. “Du bist völlig fokussiert auf das Spielen, man könnte es mit dem Gefühl vergleichen,wenn Leute laufen gehen. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man nicht mehrnachdenkt, sondern einfach nur noch läuft. Du fühlst dich friedlich und eins mit der Welt. Das istein großartiges Gefühl. ”

Gabriel schließt die Augen während des Spielens, baut ein sehr inniges Verhältnis zu dem Lied auf.Er verschmilzt mit seiner Musik, sein Gesicht nimmt einen sehnsüchtigen, beinahe schon traurigenAusdruck an. Seine Lieder seien wie ein emotionaler Schnappschuss einer Kamera, die ein Gefühleinfangen und wenn es nur ein kleiner Moment im Leben ist.

Inspiration für neue Lieder komme vor allem beim Spazierengehen, dort könne er am bestennachdenken. Die Texte, die dabei entstehen,http://www.sz-jugendseite.de/emotional-und-intim-gabriel-miller-phillips/ können sehr abstrakt sein, es ist immer eine Mischung aus eigenenErfahrungen und einer erfundenen Welt. Das Persönliche sind die Gefühle, die dadurch transportiertwerden, das Publikum solle das Lied erleben, die Gefühle selbst erfahren.

Das sei auch ein Grund, warum er dem Stadt-Land-Rock-Festival so freudig entgegensehe: Dort vorLeuten spielen zu können, die seine Musik noch nicht kennen – ein völlig unvoreingenommenesPublikum.

Süddeutsch Zeitung